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Premium & Sync

Cloud-Sync (iCloud, Google Drive, WebDAV)

BeihilfeBuddy läuft standardmäßig komplett lokal. Wer mehrere Geräte nutzt, kann optional Ende-zu-Ende verschlüsselt über die eigene Cloud synchronisieren, inklusive WebDAV für Nextcloud, pCloud & Co., ganz ohne eigenen BeihilfeBuddy-Server.

Wie funktioniert der Sync grundsätzlich?

BeihilfeBuddy speichert deine Daten als Ende-zu-Ende verschlüsseltes, anfügendes Event-Log, im gleichen Format egal ob auf iCloud (Apple), Google Drive AppData (Android) oder per WebDAV. Es gibt keinen eigenen Server: die Daten liegen ausschließlich in deinem eigenen Cloud-Speicher, schon verschlüsselt, bevor sie das Gerät verlassen. Selbst der Cloud-Anbieter kann deine Gesundheits- und Finanzdaten also nicht lesen.

Cloud-Anbieter Auswahl in BeihilfeBuddy
Unter Einstellungen → Sichern & Exportieren wählst du zwischen iCloud und WebDAV.

iCloud / Google Drive

Auf Apple-Geräten ist iCloud die einfachste Option: ein Schalter, keine weitere Einrichtung nötig, solange du in iCloud angemeldet bist. Auf Android übernimmt Google Drive AppData denselben Zweck. Beide Wege sind im jeweiligen Ökosystem am nahtlosesten, funktionieren aber nur plattform-intern (iCloud nicht auf Android, Google Drive nicht auf iOS).

WebDAV: die plattformübergreifende Alternative

Willst du zwischen iPhone, Android, iPad oder Mac synchronisieren, oder deine eigene Cloud (Nextcloud, ownCloud, Hetzner Storage Box, pCloud, Strato HiDrive, …) nutzen, ist WebDAV die richtige Wahl, ein offener, herstellerunabhängiger Standard, den fast jeder Cloud-Anbieter unterstützt.

Unter Einstellungen → Sichern & Exportieren → Cloud-Anbieter wechselst du auf „WebDAV" und tippst auf „WebDAV-Verbindung einrichten". Es öffnet sich ein Formular mit drei Feldern:

WebDAV-Einrichtung in BeihilfeBuddy
Server-URL, Benutzername und Passwort, mit Schnellauswahl für pCloud EU/US.

Mit „Verbindung testen" prüfst du sofort, ob Server-URL, Benutzername und Passwort zusammenpassen, bevor du speicherst, so siehst du Tippfehler sofort und nicht erst beim ersten echten Sync.

App-spezifisches Passwort statt Hauptpasswort

Für viele Anbieter (pCloud, Nextcloud, ownCloud …) lässt sich in den Sicherheitseinstellungen ein eigenes App-Passwort nur für WebDAV-Zugriffe erzeugen. Das ist sicherer als das Hauptpasswort zu verwenden, bei Verlust oder Verdacht lässt sich nur dieses eine App-Passwort widerrufen, ohne den gesamten Account-Zugang zu ändern. Bei Konten mit Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist ein App-Passwort sogar zwingend nötig, da WebDAV selbst keinen 2FA-Code abfragen kann.

Welche Anbieter funktionieren?

Grundsätzlich jeder Dienst, der einen WebDAV-Endpunkt anbietet, u. a.:

Nicht geeignet sind Cloud-Dienste ganz ohne WebDAV-Schnittstelle (z. B. Dropbox in der Standardkonfiguration), dort bleibt nur iCloud/Google Drive bzw. der manuelle Backup-Export.

Typische Fehler bei „Verbindung fehlgeschlagen"

Für die Fehlersuche im laufenden Betrieb gibt es unter „Sichern & Exportieren" außerdem die Sync-Diagnose, ein Protokoll der letzten Sync-Läufe, das du bei Bedarf auch teilen kannst, z. B. für den Support.

WebDAV-Übersicht mit Sync-Diagnose
Nach der Einrichtung: WebDAV-Sync aktivieren und bei Problemen die Sync-Diagnose öffnen.

Einrichtung auf dem zweiten Gerät

Auf jedem weiteren Gerät trägst du dieselben WebDAV-Zugangsdaten ein und aktivierst den Sync-Schalter, ab dann gleichen alle verbundenen Geräte automatisch im Hintergrund ab, sobald eine Internetverbindung besteht.

Gerätewechsel

Neues iPhone oder Android-Gerät? Einfach BeihilfeBuddy neu installieren, Kauf wiederherstellen und mit demselben Cloud-Konto (iCloud, Google Drive oder denselben WebDAV-Zugangsdaten) anmelden, deine Daten sind sofort wieder da. Alternativ funktioniert auch die kostenlose, verschlüsselte Backup-Datei über „Sichern & Wiederherstellen".

Premium: Cloud-Sync (iCloud, Google Drive und WebDAV) ist eine Premium-Funktion, siehe Premium & Free-Tier. Das Einrichten der WebDAV-Zugangsdaten selbst ist auch ohne Premium möglich, aktiv genutzt wird der Sync erst mit der Freischaltung. Ausnahme: Familienmitglieder, die nur mitlesen sollen, kommen auch ohne Premium per Nur-Ansicht-Modus rein.